Volkshochschule Grenzach-Wyhlen

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Vorträge

Demographischer Wandel - sozial gestalten

Vortrag von Prof. Ueli Mäder (Uni Basel)

Mittwoch, 21.03.2012, 19.30 Uhr

In Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Grenzach

Demographische Diskurse sind oft borniert nationalistisch orientiert. Sie erwecken den Anschein, unser Planet sei zu dicht besiedelt. Sie richten sich auch despektierlich gegen Alte und Migrierte. Was steckt dahinter? Ist es eigene Verunsicherung, Unkenntnis? Oder sterben die Jungen wirklich aus? Wer tabuisiert was?
Wir verknüpfen gängige Prognosen mit humanen Diagnosen. Zusammen mit Ueli Mäder, Professor für Soziologie an der Universität Basel.

Evangelisches Gemeindehaus, Grenzach

Gebühr: € 6,00

Erich Kästner - Ein verkannter Autor

Vortrag von VHS-Leiter Henning Kurz zum Welttag des Buches

Montag, 23.04.2012, 19.30 Uhr

Wer nicht zur Welt kommt, hat nicht viel verloren.
Er sitzt im All auf einem Baum und lacht.
Ich wurde seinerzeit als Kind geboren,
eh ich's gedacht. (…)
Ich setze mich sehr gerne zwischen Stühle.
Ich säge an den Ast, auf dem wir sitzen.
Ich gehe durch die Gärten der Gefühle,
die tot sind, und bepflanze sie mit Witzen.
Auch ich muss meinen Rucksack selber tragen.
Der Rucksack wächst. Der Rücken wird nicht breiter.
Zusammenfassend lässt sich etwa sagen:
Ich kam zur Welt und lebe trotzdem weiter.

So beschreibt Erich Kästner in dem 1931 erschienen Gedicht "Kurzgefasster Lebenslauf" seine Situation.
Henning Kurz möchte in seinem Vortrag dazu einladen, die eher unbekannten Seiten Kästners zu entdecken. Ist Kästner doch als Vater von "Emil und die Detektive" oder dem doppelten Lottchen allenthalben bekannt, weniger aber als Verfasser gesellschaftskritischer Werke wie etwa "Fabian".

Gemeindebücherei

Gebühr: € 6,00

Grenzach-Wyhlen - gestern, heute, morgen: Stadtbaugeschichtliche Perspektiven

Vortrag von Monika Neuhöfer-Avdic

Montag, 07.05.2012, 19.30 Uhr

In Kooperation mit dem Verein für Heimatgeschichte und der Evangelischen Kirchengemeinde Grenzach

Die "Römervilla" der Familie Carantius in Grenzach zeigt heute noch eindrücklich die Besiedlung unseres Ortes vor 2000 Jahren. In der Zeit bis heute ist viel in den beiden Ortsteilen geschehen, die seit 1975 zusammengehören. Die ehemaligen Wein- und Fischerdörfer haben sich zur Industriegemeinde am Hochrhein gewandelt. Nicht der Standort als "letzter" Ort Deutschlands vor der Grenze, sondern die Sichtweise auf die Tatsache, der erste Ort vor den Toren der Stadt Basel zu sein, im Herzen unserer Metropolitanregion, wird unsere Zukunft vor allem auch stadtgestalterisch prägen.

Bauamtsleiterin Monika Neuhöfer-Avdic wird kurz die Vergangenheit unserer Doppelgemeinde beleuchten und vor allem einen Blick in die Zukunft wagen.

Im Anschluss an den Vortrag laden die Veranstalter zu einem kleinen Apero.

Evangelisches Gemeindehaus, Grenzach

Gebühr: € 6,00

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