201-V10101
Industrialisierung des Hochrheins - Entwicklung, Vorteile und Hinterlassenschaften. Ein historischer Überblick vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart
Vortrag von Kurt Paulus

Beginn Mi., 30.09.2020, 19:30  Uhr
Kursgebühr 6,00 €
Anmeldung erforderlich, Barzahlung vor Ort
Dauer 1 Abend
Kursleitung noch nicht bekannt

In Kooperation mit der Ortgruppe des BUND Grenzach-Wyhlen
Mit dem Bau der beiden Rheinkraftwerke Rheinfelden und Wyhlen-Augst an der Wende zum 20. Jahrhundert hielt ein gewisser Wohlstand Einzug am Hochrhein. Die Basler Chemie nutzte die mannigfaltigen Vorteile der deutschen Seite und siedelte sich in Grenznähe an. Allerdings gibt es neben der Sonnen- auch eine Schattenseite:
Heute noch müssen sich die Gemeinden in der Regio Basiliensis mit den Hinterlassenschaften dieser Firmen auseinandersetzen. In alten Kiesgruben sind immer noch undefinierte Konglomerate aus Bauschutt, Hausmüll und Farben, Lösungsmitteln, Ölen, Kohlenwasserstoffen und was die Chemie sonst noch zu beseitigen hat. Diese Altlasten gefährden die Trinkwasserqualität und sind auch noch nach Jahrzehnten sichtbare Schattenseite von bekannten Chemie- und Pharmakonzernen.
Bild: "Chemische Industrie Grenzach um 1900" Archiv ZeitzeugenGW



  • "Chemische Industrie Grenzach um 1900" Archiv ZeitzeugenGW

Kursort

Scheffelstr. 3
79639 Grenzach-Wyhlen

Haus der Begegnung, Festsaal


Termine

Datum
30.09.2020
Uhrzeit
19:30 - 20:30 Uhr
Ort
Scheffelstr. 3, Haus der Begegnung, Festsaal