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261-V10904
Vor 80 Jahren: Befreiung und Besatzung im Dreiländereck
Vortrag von Markus Moehring, Historiker

Beginn Mo., 28.09.2026, 19:30  Uhr
Kursgebühr 8,00 €
Bezahlung vor Ort
Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erwünscht, spontane Gäste sind jedoch ebenso herzlich willkommen.
Dauer 1 Abend

Der Zweite Weltkrieg endete im südlichen Elsass erst nach heftigen Kämpfen. Alliierte Bomber zerstörten auch Gleise beim Basler Bahnhof SBB. Französische Truppen erreichten bereits Im November 1944 den Rhein nördlich von Basel. Nach dem letzten Gefecht um Lörrach am 24. April 1945 war dann der Weg für die französische Truppen in den Landkreis Lörrach und auch nach Grenzach und Wyhlen frei.
Historiker Markus Moehring, ehemaliger Leiter des Dreiländermuseums, ist Spezialist für die grenzüberschreitende Geschichte im Dreiländereck. Er gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die Situation vor 80 Jahren im nationalen Vergleich. Weil das NS-Regime seine Herrschaft bis zuletzt fanatisch verteidigte, stieg die Zahl der Opfer in den letzten Kriegswochen noch einmal dramatisch.
Lörrach wurde Sitz der französischen Militärregierung für den Landkreis. Grenzach und Wyhlen gehörten zur sogenannten ‚Verbotenen Zone‘, die nur mit einem Passierschein betreten werden durfte; auch die Grenze zur Schweiz blieb geschlossen. Verbreitet war die Erleichterung, dass der Krieg zu Ende war. Die Alltagsnot war groß und die anfängliche Angst vor den Besatzern wich erst allmählich einer vertrauensvolleren Zusammenarbeit. Der Wiederaufbau einer demokratischen und friedlichen Ordnung konnte nun beginnen.
Eine Kooperation der vhs Grenzach-Wyhlen mit dem Verein für Heimatgeschichte e.V.



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Kursort

Scheffelstr. 3
79639 Grenzach-Wyhlen

Haus der Begegnung, Festsaal


Termine

Datum
28.09.2026
Uhrzeit
19:30 - 21:00 Uhr
Ort
Scheffelstr. 3, Haus der Begegnung, Festsaal