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261-D10008
Die Abschottung der Welt: Als Juden vor verschlossenen Grenzen standen. 1933–1945
Livestream mit Susanne Heim
| Beginn | So., 18.10.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
| Kursgebühr | Mit Anmeldung, keine Gebühr |
| Dauer | 1 Abend |
In Deutschland drangsaliert und verfolgt, versuchten viele Juden verzweifelt, sich ins Ausland zu retten. Doch potenzielle Zufluchtsstaaten schlossen ihre Grenzen und schotteten sich mit jeder weiteren deutschen Expansion stärker ab.
Der Völkerbund und die US-Regierung bemühten sich erfolglos, die Flüchtlingspolitik zu koordinieren: Auf der Konferenz im französischen Évian berieten im Juli 1938 Staaten und Hilfsorganisationen über die Aufnahme von Flüchtlingen - ohne Ergebnis. Die Nazis höhnten, niemand wolle die Juden haben.
Weil Flüchtlingen eine reguläre Einreise verwehrt blieb, bestiegen sie seeuntüchtige Boote, bezahlten Fluchthelfer und gingen illegale Wege, um sich in Sicherheit zu bringen.
Susanne Heim ist Historikerin und Politikwissenschaftlerin. Sie war Projektleiterin der wissenschaftlichen Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 bis 1945", Gastprofessorin in Wien und hat an einschlägigen Institutionen und Archiven in Jerusalem, Washington, Cincinnati und New York geforscht.
Diesen Vortrag präsentieren wir für Sie als Partner von vhs.wissen live über die Videokonferenz-Plattform ZOOM. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie wenige Tage vor dem Vortrag per E-Mail den Link zur Teilnahme.
Auf Wunsch senden wir Ihnen auch gern eine Anleitung zu.
Anmeldeschluss: 16.10.2026, 12.00 Uhr
Kursort
Livestream


